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Für Yoga ist es nie zu früh oder zu spät

Körperlich, geistige und seelische Veränderungen begleiten uns das ganze Leben. Wir müssen diesem natürlichen Prozess jedoch nicht tatenlos passiv gegenüber-stehen.

Yoga bietet in seiner Komplexität für alle Altersstufen, Berufsgruppen oder spezielle Beschwerden, ein wunderbares Übungsspektrum. Gerade im Alter ist es sehr wichtig, die physische und psychische Leistungsfähigkeit zu erhalten, um damit die Lebensqualität maßgeblich zu steigern und Krankheiten vorzubeugen.

Achtsame Übungen, bewusstes Erleben von An- und Endspannung werden unsere Körperwahrnehmung spürbar erhöhen. Es geht darum unsere Veränderungen und unseren Körper liebevoll anzunehmen und den Entwicklungsprozess aktiv mitzugestalten.

Einladung zur yogischen Entdeckungsreise

Wenn du dich einlässt auf eine yogische Entdeckungsreise, wirst du dir bald selbst ein  Bild und eine Definition über Yoga machen. Dein bester Lehrmeister werden deine eigenen Erfahrungen sein. Sie sind für dich wertvoller als tausend kluge Bücher und authentischer als die Meinung anderer.

„Ein Gramm Praxis ist mehr wert, als Tonnen von Theorie.“ (Swami Sivananda)

Und eines ist sicher, geht deine Praxis über einen Schnupperkurs hinaus, wird sich dein Verständnis für Körper, Geist und Seele maßgeblich verändern.

Yoga – Vereinigung, Verbindung, Harmonie

Yoga ist ein sehr altes Übungssystem, das sich in Indien in Jahrtausenden entwickelt und bewährt hat. Vor einigen Jahrzehnten wurde es bei uns noch mit Joghurt verwechselt und nicht selten kursierte die Meinung, Yoga sei nur für Menschen mit Gummiknochen.

Um Yoga zu praktizieren, muss man sich nicht wie eine Brezel verknoten, aber durch regelmäßiges Üben kannst du Brust-, Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur stärken und deine Beweglichkeit entscheidend verbessern.

Yoga ist kein spiritueller Robinsonclub. Vielmehr lassen sich die Wurzeln der zugrundeliegenden Religion und Philosophie bis tausende Jahre vor Christi zurückverfolgen. Der Hinduismus wird auch als Mutter und als älteste aller existierenden Religionen benannt. Grundlage sind die Veden, älteste Bücher in der Bibliothek der Menschen und letzte Quelle, auf die alles religiöse Wissen zurückgeführt werden kann.

Doch verwechsle nicht verfilztes Haar, Zeichen auf der Stirn, langen Bart, spektakuläre Verrenkungen oder stundenlanges Stehen in der heißen Sonne oder in kaltem Wasser mit Yoga und Religion. Nicht das orangefarbene Gewand, nicht der geschorene Schädel, nicht Glocken- und Zimbelspiel widerspiegeln Spiritualität und Religion. Mögen die äußeren Merkmale, Praktiken und Rituale auch unterschiedlich sein, das Wesentliche aller Religionen ist dasselbe: Liebe, Wahrhaftigkeit, Disziplin, Barmherzigkeit, Glaube und Hingabe an das Göttliche.

Der Yoga basiert auf universellen Prinzipien. Du musst selber herausfinden, ob die philosophischen Grundsätze und das ganzheitliche Übungssystem etwas für dich ist. Und wenn nicht jetzt, dann vielleicht später, denn:

Für Yoga ist es nie zu früh oder zu spät!